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AIKYO-KOI

Tipps für’s Frühjahr

Wasserwechsel
über den Winter konnten die nitrifizierenden Bakterien in Teich und Filter weniger gut bis gar keine Umwandlung des schädlichen Nitrit in das weniger schädliche Nitrat durchführen. Zudem haben Sie vermutlich auch längere Zeit keinen Wasserwechsel durchgeführt, um die Konzentration schädlicher Keime zu reduzieren.
Jetzt ist die Zeit dafür, mehrere Wasserwechsel im Abstand von ein paar Tagen durchzuführen, bis etwa 50% des Wassers ausgetauscht sind. Danach sind wöchentliche Wasserwechsel von 10-20% empfohlen.

Gesundheitskontrolle / Teichpflege
Prüfen Sie gerade jetzt, wo Sie evtl. nach längerer Abdeckung des Teiches Ihre “Lieblinge” wiedersehen, die Koi intensiv auf Parasiten und beobachten Sie, ob sich Ihre Koi “normal” verhalten.
Anzeichen für eine Krankheit wären:
   - sichtbare Veränderungen auf der Haut: Pünktchen, Trübung, Wunden (Parasitenbefall, Koipocken)
   - “ausgefranste” Flossen (Flossenfäule)
   - Absetzen von der Gruppe
   - Flossenklemmen
   - Scheuern
   - unkoordinierte Bewegungen
   - Schieflage
   - dicker Bauch und/oder Glotzaugen (Bauchwassersucht)
Je nach Art und Umfang des Parasitenbefalls bzw. der Krankheit sind dann die entsprechenden Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Ich empfehle keinen Einsatz von Pflegemitteln “auf Verdacht” oder “rein prophylaktisch”.
Bei Bedarf erhalten Sie von mir weitere Tipps und Pflegeprodukte und im Notfall die Adresse eines guten Tierarztes.

Wartung der Filteranlage
Jetzt im Frühjahr ist es wichtig, dass Ihre Filteranlage den “Startschuss” nicht verpasst, um den Wettlauf gegen das beginnende Wachstum von Parasiten und Keimen zu gewinnen.
   - Kontrolle aller mechanischer und elektrischer Geräte
   - Erneuerung der UVC-Lampen (Röhrentausch)
   - evtl. Erneuerung von Filtermaterial
   - biologischer Filterung mit Starterbakterien “auf die Sprünge helfen”.

Tipps für den Sommer

Sauerstoff
Im Sommer ist das Wasser wärmer und warmes Wasser kann weniger Sauerstoff binden als kaltes Wasser.
Ausserdem sind die Koi wesentlich aktiver als in kälteren Jahreszeiten.
Aus diesen beiden Gründen ist es also gerade im Sommer extrem wichtig, dem Teich genügend Sauerstoff zuzuführen.
Üblicherweise tut man das mit elektrischen Luftpumpen und angeschlossenen Lüftersteinen, besser noch Lüfterplatten. Profis, die etwas mehr investieren möchten, können sich eine Ozonanlage installieren.

Wachstumsfutter
In unseren Gefilden ist die Wachstumsperiode der Koi durch den kurzen Sommer, anders als in Japan, relativ kurz. Deshalb sollte man diese Zeit nutzen, den Koi extrem gutes Wachstumsfutter zu verabreichen.
JPD bietet hier ein Futter mit sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis an: SHORI
Bei AIKYO-KOI gibt es dieses zum Sonderpreis: z. Bsp. 2 kg für nur 45,00 € anstatt der UVP von 49,95 €.

Algenbekämpfung
Fast jeder hat hin und wieder mit dieser “Plage” zu kämpfen, gerade im Sommer, wenn die Sonne lange und sehr steil in den Teich scheint.
Dagegen hilft:
     - Beschattung, besonders über die Mittagszeit
     - UVC-Leuchten (gibt es als Durchlaufgeräte oder Tauchlampen)
     - Peroxyd gegen Fadenalgen
     - Phosphatreduzierende Mittel, damit Algen erst gar nicht entstehen
     - weitere chemische Mittel zur Bekämpfung von Schwebealgen (z.Bsp. AlgenStopp von Tripond))
     - Wasserwechsel (auch damit reduziert man die Schwebealgen und deren Nährstoffe)
und zu guter letzt noch ein Tipp, wie man Fadenalgen einfach mechanisch entfernt:
     - eine Holzlatte nehmen, nicht zu klein aber noch einigermaßen handlich, und damit die Fadenalgen
       wie Spaghetti auf einer Gabel aufrollen

Tipps für den Herbst

Konditionierung der Koi
Jetzt im Herbst ist es sehr wichtig, dass die Koi gut genährt in den Winter und damit in die Ruhephase des Jahres gelangen. Das bedeutet nicht, dass man die Koi mehr füttern soll als im Sommer. Vielmehr muss man jetzt auf die Qualität des Futters achten. Futter speziell für kältere Temperaturen, das einen höheren Fettgehalt hat und leichter verdaulich ist sollte man nun den Koi verabreichen. Ich empfehle auch, das Futter jetzt mit Fett in Form von Fischöl anzureichern. Das in manchen Büchern und Foren empfohlene “Wheat Germ” finde ich alleine zu einseitig. Wenn man dieses verwendet, sollte man es zumindest mit Fischöl und Vitaminen anreichern. Solche Zusatzstoffe gibt es im Fachhandel, auch bei AIKYO-KOI.

Temperaturschwankungen vermeiden
Ähnlich wie im Frühjahr ist auch der Herbst von extremen Temperaturschwankungen geprägt. Das bedeutet für die Koi Stress bei der Anpassung an die unterschiedlichen Bedingungen. Verhindern kann man diese Schwankungen durch:
     - Abstellen von Skimmern, Bachläufen und Wasserfällen zumindest in der Nacht
     - bei Sauerstoffpumpen aufpassen, dass keine zu kalte Luft in den Teich geblasen wird
     - teilweise Abdeckung des Teiches in der Nacht
     - wenn Heizgerät vorhanden,
       Thermostat so einstellen, dass die Abkühlung in der Nacht nicht zu extrem ist

Reinigung des Teiches und des Filters
Damit im Winter keine Faulgase entstehen, Teichboden und Abläufe von Schlamm und Herbstlaub befreien.
Filter nochmal gründlich reinigen. Dazu am besten Teichwasser verwenden, damit nicht zu viele nitrifizierende Bakterien abgespült werden. Der Filter darf ausdrücklich NICHT “klinisch rein” sein.

Anlagen frostsicher machen
Die ersten Frostnächte können schon im Herbst sehr überraschend kommen. Jetzt ist noch Zeit, die Anlagen frostsicher zu machen. D.h. Rohre isolieren, Filterkammer isolieren, Teichabdeckung bereit machen, um bei Wintereinbruch schnell reagieren zu können.

Tipps für den Winter

Fütterung der Koi
Oft wird behauptet, dass man Koi unter einer Wassertemperatur von 10 °C überhaupt nicht mehr füttern soll. Das ist aber zu rigoros und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Koi im Frühjahr zu geschwächt sind und beispielsweise an einer Frühjahrsvirämie erkranken. Richtiger ist es, die Koi mit aufgefettetem Futter (z. Bsp. Wheat Germ mit Fischöl) alle paar Tage ein wenig zu füttern. Man bekommt sehr schnell ein Gespür dafür, ob die Koi das annehmen. Bitte nur soviel füttern, wie die Koi auch in wenigen Minuten fressen.

Heizen
Wenn man etwas teurere Koi im Teich hat, kann sich eine Heizung schon durch die Vermeidung eines toten Koi rentieren. Es gibt bereits günstige Heizgeräte, die sich sehr einfach in den Wasserkreislauf integrieren lassen. Und nicht nur die Koi werden es durch eine bessere Gesundheit danken, sondern auch Sie sparen sich vielleicht einigen Ärger durch aufgeplatze Rohre.

Lüftersteine
Lüftersteine oder Lüfterplatten sollten im Winter nicht bis zum Boden reichen, da sonst die wärmere Schicht in Bodennähe (Stichwort Anomalie des Wassers) durch die kalte Luft aus den Lüftersteinen ausgekült wird und auch wenn die ausgeblasene Luft warm sein sollte, eine nicht gewünschte Konvektion, die kaltes Wasser in die untere Schicht treibt, entsteht. Lassen Sie die Lüftersteine in etwa 20 bis 30 cm unter der Wasseroberfläche hängen. Das hat noch den zusätzlichen Vorteil, dass an dieser Stelle auch ziemlich lange eine eisfreie Zone bestehen bleibt.

Teichabdeckung
Teichabdeckungen gibt es viele unterschiedliche und jede hat seine Vor- und Nachteile. Abraten würde ich auf jeden Fall vor Styroporplatten: die saugen sich voll Wasser und haben dann keinen Isolierschutz mehr - besser sind Styrodurplatten (die gelben oder grünen, die man beim Haus im Kellerbereich verwendet). Isolierbälle werden auch immer beliebter, es lagern sich aber Algen daran ab. Auf jeden Fall sollte die Teichabdeckung nicht komplett dunkel machen und genügend Gasaustausch zwischen Luft und Wasser zulassen. Ansonsten kann hier jeder für sich etwas kreatives und passendes zu seinem Umfeld “erfinden”.


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